Der Ünstler ist der Künstler ohne «K», der sich der reinen Wiederholung, der Nachahmung, dem Moment hingibt – und der Meister antwortet:

«Der Ünstler liefert: eine völlig wörtliche Wiederholung der Gegenwart durch die Vergangenheit für die Zukunft.»

Und genau das ist es, genau darum geht es mir in diesem Essay: Die Kunst aktiviert die utopische Kraft des Vergangenen, die noch nicht in der Gegenwart eingelöst ist, sie lässt sie hervorschießen, sie entbirgt sie.